Society
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Gehörlos und blind
Akzeptanz statt Mitleid
Die meisten von uns können – und müssen – sich nicht vorstellen, wie es ist, blind zu sein. Vielmehr haben wir uns daran gewöhnt, unseren Sinnen „blind“ zu vertrauen. Für rund 160.000 Menschen in Deutschland ist dies jedoch nicht möglich; sie sind entweder blind auf die Welt gekommen oder im Laufe ihres Lebens erblindet. Von Gehörlosigkeit sind sogar noch deutlich mehr Menschen betroffen.
Wie sich das anfühlt und ob die heutzutage stets beschworene Barrierefreiheit tatsächlich einen ungehinderten Zugang zu allen wichtigen Orten des öffentlichen Lebens ermöglicht, will der Journalist und Schauspieler Jenke von Wilmsdorff in seinem hier vorgestellten Experiment herausfinden. Dazu lässt er sich in die Rolle eines Gehörlosen bzw. eines Blinden versetzen. Schnell stößt er dabei an seine physischen und psychischen Grenzen. Im Alltag benötigt er permanent die Hilfe anderer.
Auf der anderen Seite lernt er Menschen wie die gehörlose Tanzlehrerin Kassandra Wedel oder den Blindenfußballer Mulgheta Russom kennen die auch ohne Hör- bzw. Sehsinn ein aktives und selbstbestimmtes Leben führen. Ihre Lebenseinstellung dient als positives Beispiel.
Gemeinsam mit dem umfangreichen Unterrichtsmaterial (klassische und interaktive Arbeitsblätter, Testaufgaben, Lehrtexte etc.) ist der Film sehr gut für den Einsatz im Unterricht geeignet.
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Curriculum-centred and oriented towards educational standards
Matching
Youth Movement
Dancing until your feet hurt: Here, at the meeting on the Hoher Meissner near Kassel, 3,500 participants from Boy Scout associations, youth and Wandervogel groups from all over the German-speaking region have gathered. They want to celebrate, simply get to know each other and commemorate a historic anniversary.
Computer Games
This film covers the topic of computer games in a variety of ways and from many different angles. Apart from the fascina- tion of computer games for users, the historical development as well as the production of computer games are described. The established genres are introduced, the guidelines of the German BPjM are explained. In light of recent public discussions, a neutral overview of the pros and cons of playing computer games is given, and different kinds of player behaviour are outlined. In this film, the pupils will recognise many aspects of their favourite pastime that encourage an independent, constructive use of this medium and reinforce their media competency. The film and teaching material are very closely related to the real-life situation.
