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Soziale Brennpunkte
Kulturelle Konflikte im Alltag
Barbara und Sükran haben so manche Dinge gemeinsam: Sie sind etwa gleich alt, haben beide Kinder – und sie wohnen in demselben Haus in Bergkamen – einer Stadt in Nordrhein-Westfalen, in die aufgrund ihrer Bergbauvergangenheit nach dem Zweiten Weltkrieg viele Gastarbeiter aus der Türkei gekommen sind. Eines unterscheidet Sükran von Barbara aber ganz offensichtlich: Ihre Herkunft. Leider fehlt außerdem das Verständnis für die Belange des jeweils Anderen. So entzündet sich an einer scheinbaren Nichtigkeit ein heftiger Nachbarschaftsstreit, den der Film begleitet, bis die beiden Frauen wieder miteinander reden. Im Kindergarten „Villa Kunterbunt“ ist man bereits einen Schritt weiter. Hier setzen sich die Erzieherinnen und Erzieher täglich dafür ein, dass die Bedürfnisse der deutschstämmigen Kinder und derer mit Migrationshintergrund miteinander in Einklang gebracht werden. So wird z. B. Fleisch angeboten, das „halal“ ist, also mit den Geboten des Islam vereinbar. Zum Schluss stellt uns der Film die beiden Freunde Ahmet und Klaus vor, die es geschafft haben, aus dem Nebeneinander der Kulturen ein Miteinander zu machen. Gemeinsam mit dem umfangreichen Unterrichtsmaterial (klassische und interaktive Arbeitsblätter, Testaufgaben, Lehrtexte etc.) ist der Film sehr gut für den Einsatz im Unterricht geeignet.
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Lehrplanzentral und an den Bildungsstandards orientiert
Passend dazu
Altersarmut
Innerhalb von 52 Jahren hat sich in der Bundesrepublik das Verhältnis von Beitragszahlern für die Rente zu den bestehenden Rentnern um den Faktor 3 verschlechtert. Sind 1962 noch 6 Erwerbstätige für die Rentenzahlung eines Rentners aufkommen, so mussten 2014 zwei Erwerbstätige für die Rentenzahlung von einem Rentner aufkommen. Die Altersarmut in Deutschland steigt. Denn nur wer 40 Jahre ohne Unterbrechung mindestens 2.100 € verdient hat, bekommt als Rente mehr als den Hartz-IV-Satz ausgezahlt. Beschäftige im Niedriglohnsektor oder in Teilzeit können selbst nach 45 Jahren Arbeit nicht von ihrer Rente leben. Vielen Rentnern bleibt nur der entwürdigende Weg zum Arbeitsamt.
Plastik in unserem Alltag
Plastik hat sich in den vergangenen Jahrzehnten in unserer Umgebung stark ausgebreitet. So stark, dass wir es mit der Nahrung aufnehmen und es sich bereits im Urin von Kindergartenkindern nachweisen lässt.