Spätestens seit dem russischen Angriff auf die Ukraine ist klar: Frieden ist keine Selbstverständlichkeit mehr – daher ist auch in Deutschland die Diskussion über Verantwortung, Sicherheit und die Reorganisation der Wehrpflicht erneut entfacht. Mehr noch: Deutschland ist zum Handeln aufgerufen.
Mit dem Wehrdienstmodernisierungsgesetz – seit dem 1. Januar 2026 in Kraft – steht eine Generation, die ohne Wehrpflicht aufgewachsen ist, vor neuen Fragen.
- Was wird von mir erwartet? Was erwartet mich konkret
- Muss ich dienen?
- Welche Alternativen habe ich?
- Wie viel darf ein Staat von jungen Menschen verlangen?
- Was bedeutet Freiheit, wenn es um die Sicherheit aller geht?
- Wo liegen die Grenzen staatlicher Pflichten? Und wie fair müssen solche Regelungen sein?
Der Film „Wehrpflicht – Bundeswehr und Wehrdienstmodernisierung“ liefert Fakten. Er erklärt verständlich, warum Deutschland mehr Soldatinnen und Soldaten braucht, wie der neue Wehrdienst organisiert ist und warum zunächst auf Freiwilligkeit gesetzt wird. Zu Wort kommen Jugendliche, Politikerinnen und Politiker – Kritiker und Befürworter – mit sehr unterschiedlichen Meinungen. Der Film macht deutlich: Es gibt keine einfachen Antworten. Aber es gibt das Recht – und die Verantwortung –, sich wohl informiert eine eigene Meinung zu bilden.
Umfassendes Begleitmaterial unterstützt die Diskussionen im Unterricht und hilft dabei, Begriffe wie Zeitenwende, Verteidigungsfall oder Kriegstüchtigkeit einzuordnen.
Die Schülerinnen und Schüler
📌 erläutern Bedrohungen für die internationale Sicherheit.
📌 informieren sich über die Verpflichtungen, die mit dem Wehrdienstmodernisierungsgesetz einhergehen.
📌 können selbständig problemorientierte Fragestellungen formulieren sowie Hypothesen aufstellen und auf ihre sachliche Richtigkeit hin untersuchen.
📌 können begründete Vorschläge zur Bewältigung von politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Problemen formulieren.


