Geschichte

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Holocaust-Mahnmal
Stelen in Berlin
HOLOCAUST-MAHNMAL STELEN IN BERLIN Der Film „Ein deutsches Denkmal – Wie gedenkt man sechs Millionen ermordeter Juden“ gibt einen Einblick in diese beiden, jeweils auf ihre ganz eigene Weise zutiefst beeindruckenden Ebenen des Denkmals. Der 30-minütige Dokumentarfilm nimmt die Betrachter mit auf einen virtuellen Rundgang durch das Stelenfeld und den Ort der Information. Sie tauchen ein in die dichte Atmosphäre der Räume, erleben die Reaktionen der Besucher und erfahren Hintergründe zur Entstehung und Konzeption des Denkmals von der Initatorin Lea Rosh, den beteiligten Historikern und der Ausstellungsdesignerin Dagmar von Wilcken. Ein ungewöhnliches Konzept wurde für die Vertonung des Films realisiert: Er verzichtet komplett auf Sprecher aus dem Off. Originaltöne und Interviews bilden stattdessen das akustische „Rückgrat“ der Dokumentation. Die Stimmen der Besucher spiegeln die unterschiedlichen Meinungen und Eindrücke zum Denkmal wider, die Stimmen der Historiker erzählen von den Inhalten der Ausstellung und berichten von ihren Erfahrungen. Diese direkten Kommentare schaffen Nähe. Sie vermitteln die Emotionen, die das Denkmal bei allen weckt, die sich mit ihm auseinandersetzen.
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Lehrplanzentral und an den Bildungsstandards orientiert
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Schönheit
Sie entsteht im Auge des Betrachters, dennoch ist sie messbar. Es gibt sie innen wie außen.
Soziale Medien
Ein neuartiges Phänomen ist in den sozialen Netzwerken zu beobachten – das demonstrative Zurschaustellen des Reichtums der Eltern.
Altersarmut
Innerhalb von 52 Jahren hat sich in der Bundesrepublik das Verhältnis von Beitragszahlern für die Rente zu den bestehenden Rentnern um den Faktor 3 verschlechtert. Sind 1962 noch 6 Erwerbstätige für die Rentenzahlung eines Rentners aufkommen, so mussten 2014 zwei Erwerbstätige für die Rentenzahlung von einem Rentner aufkommen. Die Altersarmut in Deutschland steigt. Denn nur wer 40 Jahre ohne Unterbrechung mindestens 2.100 € verdient hat, bekommt als Rente mehr als den Hartz-IV-Satz ausgezahlt. Beschäftige im Niedriglohnsektor oder in Teilzeit können selbst nach 45 Jahren Arbeit nicht von ihrer Rente leben. Vielen Rentnern bleibt nur der entwürdigende Weg zum Arbeitsamt.

