🎬 Desinformation – Digital Jungle

In der abschließenden Folge unserer erfolgreichen ‚Digital Jungle‘-Reihe geht es noch einmal vertiefend um die Themenfelder Desinformation und Fake News.
Der Schwerpunkt liegt auf der Beantwortung der Frage, warum so viele Menschen an Desinformation und Fake News glauben und Inhalte ohne eine genauere Prüfung liken oder teilen.

Der Grund liegt oftmals in unseren eigenen Denkmustern. Fake News setzen gezielt auf starke Gefühle wie Angst oder Wut, da wir darauf erfahrungsgemäß impulsiv reagieren und auf diese Weise Inhalte ungeprüft teilen. Auch der Bestätigungsfehler spielt eine große Rolle: Wir glauben schneller an etwas, das unsere eigene Meinung stützt. Ein weiterer Aspekt: der Autoritätsbias – wir vertrauen vermeintlichen Expertenmeinungen, selbst wenn diese erfunden sind.

Viele Nachrichten, die auf Fake News basieren, wirken glaubwürdig, da sie ständig wiederholt werden. An diesem Punkt verwechselt unser Gehirn Vertrautheit mit Wahrheit. Und weil einfache oder plausibel klingende Erklärungen weniger Energie kosten, greifen wir uns an diesem Punkt gern auf Schwarz-Weiß-Denken zurück.

Der Film gibt den Schülerinnen und Schülern einmal mehr auf den Weg: Der beste Schutz davor, sich von Desinformation und Fake News beeinflussen zu lassen, ist es, einen Moment innezuhalten, Quellen prüfen, verschiedene Perspektiven einholen und skeptisch bleiben – besonders wenn etwas zu gut ins eigene Weltbild passt. Kritisches Denken ist der beste Schutz gegen Manipulation.

Die Schülerinnen und Schüler
📌 nennen grundlegende gesetzliche Regeln zum Umgang mit digitalen Daten.
📌 schätzen ihre Verantwortung für veröffentlichte Inhalte ein.
📌 können Toleranz und Akzeptanz von Vielfalt im Kontext informatischer Fragestellungen diskutieren.
📌 können Verhaltensregeln im Umgang mit Medien benennen und beachten.