Pflanzen brauchen Nährstoffe, um zu wachsen – Pflanzenfresser nehmen diese Nährstoffe als Bestandteil zum Überleben über die Nahrung auf und geben diese anschließend als Futter für Fleisch- und Insektenfresser weiter. Doch wie kommen die Nährstoffe in den Boden, bzw. wie erneuern sie sich?
Bodentiere und Mikroorganismen sind die unsichtbaren Recyclingspezialisten unserer lebenswichtigen Böden. Für das Auge unsichtbar leisten sie ganze Arbeit: Sie zersetzen abgestorbenes Pflanzen- und Tiermaterial und verwandeln es in wertvollen Humus – die Grundlage für fruchtbare Böden, gesundes Pflanzenwachstum und stabile Ökosysteme.
Der Film nimmt Schülerinnen und Schüler mit in diese faszinierende Welt des Bodenlebens. In beeindruckenden Makroaufnahmen der Fotografin Julia Rieger werden Springschwänze, Milben und Regenwürmer so groß und lebendig gezeigt, wie man sie sonst nie zu Gesicht bekommt.
Fachleute des Senckenberg Museums Görlitz erklären leicht verständlich und sehr anschaulich, welche Merkmale, Aufgaben und Überlebensstrategien die verschiedenen Bodenbewohner besitzen. Gleichzeitig machen die Experten deutlich, warum ihr Wirken für uns Menschen existenziell ist: Ohne sie gäbe es keinen fruchtbaren Boden, keine produktive Landwirtschaft und kein stabiles ökologisches Gleichgewicht.
Lehrziele und Kompetenzen:
📌 stellen den Wert von Artenvielfalt an einem Beispiel dar.
📌 beschreiben Nahrungskette und Nahrungsnetz vergleichend.
📌 können Informationen aus Texten, Bildern, Tabellen, Diagrammen oder Grafiken entnehmen.
📌 können in ihrer Lebenswelt biologische Sachverhalte erkennen.


